Gefahren

ALLES. WIRKLICH ALLES.

Ich denke – es ist auf jeden Fall absolut wichtig – dass die zur Gemeinschaftsbildung willigen (nicht jeder will das überhaupt – manche sind (angeblich) sehr gern allein!? 😀 auch wenn der Mensch eigentlich NICHT dafür gemacht ist) – so grob wenigstens – das gleiche wollen.

D.h. Vegetarier sollten sich nicht mit Veganern und mit Alles-Esser streiten müssen – was es morgen zum Mittagessen gibt.

Da geht der erste Knackpunkt schon los – gemeinsam an etwas arbeiten – auch nicht für jeden selbstverständlich.

Entweder sieht man(n)/Frau dafür gar keinen Bedarf – gemeinsam – als Gemeinschaft etwas gemeinsam zu machen.

Manchmal wird sogar in dreister pseudo-hilfsbereiter Manier versucht lästige Arbeiten auf andere abzuwälzen.

Nach dem Motto: „Du kannst den Rest meiner Pfanne gerne essen – aber nur wenn Du sie dann auch abspülst.“ 😀

Wenn das vorher so abgesprochen ist – kann das sogar okay sein. Trotzdem hat es einen faden Beigeschmack.

Warum nicht so: Heute koch ich für Dich – morgen Du für mich – abgespült wird gemeinsam – mit Musik 🙂 Macht doch viel mehr Spaß.

Doch nun zur eigentlichen Geschichte:

 

Neulich in der WG:

„Wer hat Zellulose (ein ZEWA Papier) in meinen Morsö (Holz) Ofen geworfen?“

Lieber X,

Danke für alles.

Aber: Ich habe kein Papier in deinen heiligen Ofen geworfen.

Ich verbrenne meinen Papier-Müll immer im Badeofen – deswegen weiß ich
leider nicht, wer Papier in deinen heiligen Ofen geworfen hat.

Es könnte ja auch Y gewesen sein. Ich war es nicht und ich glaube
Z – dass Sie auch die Wahrheit sagt.

Dieser Vorfall zeigt mir eigentlich nur eines – in OrtX gibt es
für mich keine Zukunft – nicht unter diesen Voraussetzungen – ich werde
hier nicht alt.

Meine Fortbildung endet um den „so und so vielten“ – ich denke – spätestens dann –
werde ich wirklich ausziehen. Wohin weiß ich noch nicht.

Evtl. beruhigt das ja deine Nerven.

 

Fazit:

Es braucht ein MINDESTMAS an sozialer Kompetenz und vermutlich Bewusstsein – sonst ist ein Zusammenleben – egal in welcher Form – sowieso zum Scheitern verurteilt.

Bewusstsein – weil einem z.B. bewusst sein muss – dass es ohne soziale Kompetenz nicht geht.

Zu den sozialen Kompetenzen zählen:

  • Kommunikation – möglichst respektvoll d.h. ohne ANSCHREIEN – danke.
    • Diplomatie: erst einmal etwas positives sagen – dann kritisieren – sonst fühlt man(n)/Frau sich angegriffen und da macht jeder von vornherein „dicht“ – kein konstruktiver Dialog mehr möglich.
    • Jemand hat ein mal gesagt: „Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass – sondern Ignoranz.“
    • Das Gegenteil von Kommunikation ist definitiv Ignoranz – also keine Kommunikation – das passiert immer dann – wenn es keinen Spaß macht zu kommunizieren – oder die Fronten derart verhärtet sind – dass Kommunikation – nur sehr wenig (aber immerhin trotzdem ein klein wenig) bringt.
    • Fakt ist auch:
      • Ignoranz bringt uns nicht weiter – es ist eher so – dass Mißstände – welchen man ohne Ignoranz evtl. hätte entgegen wirken können – irgendwann mit aller Brutalität „durchschlagen“ – d.h. man merkt es dann erst – dass etwas nicht stimmt – wenn etwas schief läuft. „Das sag ich dem nicht – das wird er dann schon merken“ – ist keine gute Kommunikations-Kultur und das absehbare Ende jeder Gemeinschaft oder Freundschaft.
      • Angst bringt uns auch nicht weiter – wenn wir nicht über alles sprechen können – aus Angst der Reaktion des anderen – dann ist die Kommunikations-Kultur gestört und das Ende der Gemeinschaft oder Freundschaft ebenfalls absehbar.
  • Empathie / Einfühlungsvermögen – grenzenloser Egoismus kollidiert mit Gemeinschaft, dann ist es keine Gemeinschaft – sondern ein Herrschaftsmodell.
    • bei diversen Herrschaftsmodellen wie Diktatur („Ich mache nur was mir passt – ohne Rücksicht auf andere“) – kann und muss mit Aufständen – Sabotagen und Konflikten gerechnet werden – weil ein echter König eigentlich ein Diener des Volkes ist – und nicht anders herum. Die meisten „Herrscher“ wissen davon leider nichts – oder wollen davon nichts wissen (Ignoranz).
  • Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer – jeder hat das Recht auf ein glückliches Leben – tiefe Zufriedenheit bildet vermutlich die Basis eines jeden glücklichen Lebens:
  • Der (aktuell lebende) Dalailama sagt viele schlaue Dinge unter anderem das:
    • Es gibt einen „gesunden Egoismus“ – nämlich derjenige welche – über Einfühlungsvermögen verfügen – nur wirklich glücklich sein können – wenn auch ihr (nächstes) Umfeld glücklich ist.
    • D.h. ein prinzipielles Interesse am Glück anderer – das fehlt Psychopathen, Egoisten.
    • Für den Dalailama ist Einfühlungsvermögen die höchste aller Tugenden – falls man erleuchtet werden möchte – solle man über Einfühlungsvermögen meditieren.
  • Niemand muss Jesus spielen:
    • Meiner Meinung nach muss keiner sich für irgend etwas oder irgend jemand „aufopfern“ – jeder Mensch und sogar jedes (bewusste) Leben auf diesem Planeten hat ein Recht auch an das eigene Glück (mit tiefer Zufriedenheit als Basis) zu denken – niemand hat etwas davon – wenn sich jemand aufopfert – und dann krank wird und stirbt.
    • Engagiert sein ja – helfen ja – aber nur jeder so viel er kann – aufopfern – Weltverbesserungs-Burnout – nein.

Leider habe ich das Gefühl – dass scheinbar mit Absicht – der Egoismus im Kind gezüchtet wird – durch die „Denkform Geld“ ihrer Eltern aber auch durch das Schulsystem. Falls es keine Absicht ist – haben wir – ein fatales weil selbst-zerstörerisches Geld und Schulsystem.

Ich hatte mal einen Freund – der war durch und durch egoistisch – wollte einfach nur seine Vorschläge und Ideen machen – lies keine Vorschläge, Wünsche und Ideen anderer zu – die Freundschaft endete mit diesem Facebook post: „Please someone teach him social skills!“

Ganz abgesehen von den sonstigen Egoismen und Machtkämpfen die sich sonst noch so zwischen Menschen abspielen können.

Wenn in einer WG von 3 – es schon so viel Streiterei gibt (ein veganes Pärchen mit Kind ist auch schon ausgezogen – ich war mit ihm auch überhaupt nicht einer Meinung was Geld-Themen an geht (Er – ein Ossi -mit FDP-Meinung – eigentlich ein kurioser Gegensatz: „Yeah! Mehr Austerität und 1€-Jobs für alle!“) – aber ihr etwas verrückter unternehmerischer Lebensstil ist massiv mit den Lebensstil-Vorstellungen eines Mitbewohners kollidiert – es gab nur Zoff.

Ich habe mit Mr-FDP viel diskutiert und wir sind uns nach wie vor immer mit Respekt und auf Augenhöhe begegnet – wie soll das erst in einer WG von 20 sein? Oder in einer Gemeinschaft von 50?

Small and Beautiful

Ich bin auch absolut davon überzeugt – dass eine Gruppe nur so groß werden soll – so viele Namen man(n)/Frau sich merken kann – alles andere verkommt von der Gemeinschaft mit echter direkter Demokratie – zum bürokratischen Akt – wo anonyme über Köpfe hinweg entschieden wird – und sich sowie so dann innerhalb der Gemeinschaft wieder Fraktionen und Gruppierungen bilden – die mit der Denke vom Rest der Gemeinschaft nicht mehr überein stimmen.

Man kann doch voneinander unabhängige – aber nebeneinander liegende – Wasser/Energie/Land/Verwaltungs-technisch autarke beliebig viele Sub-Dörfer gründen?

Statt wieder Mega-Dörfer und Mega-Gemeinschaften mit „Establishment“ und revolutionärer Subkultur 😀 (das haben wir doch jetzt schon im großen – das große mit all seinen Korruptions-, Demokratie- und Innovations-Defiziten wollte man eigentlich nicht im kleinen noch mal nachbauen, oder?)

Dazu muss man(n)/Frau nämlich wissen – dass die Natur NICHT nach der maximalen Effizienz fragt – was wir Deutschen gerne tun – sondern nach einer gesunden Balance zwischen Effizienz und Resilienz (Wiederstandsfähigkeit) – in einem Verhältnis 30% Effizienz 60% Resilienz.

Musste ich mir auch erst einmal bewusst werden: Effizienz ist NICHT der wichtigste Faktor – für das gelingen – einer Gemeinschaft oder einer Firma oder einer Ehe oder einer Freundschaft.

Also schimpft einander nicht – wenn der Joghurt woanders billiger gewesen wäre.

Small and Beautiful:

Jeder mit seinem eigenen Brunnen und seiner eigenen PV-Anlage – im ständigen Handel, Dialog und Austausch (ganz wichtig! keine Ignoranz aufkommen lassen – egal wie verhärtet die „Fronten“ sind) mit allen anderen – weil man voneinander lernen kann und darf – aber trotzdem eigenständig und unabhängig sein will und darf und soll.

Im Schlimmsten Fall verfällt die Mega-Gemeinschaft „automatisch“ wieder zurück in die Privilegien-Diktatur – die wir im großen haben – d.h. am Ende des Gemeinschaftsbildungs-Abends entscheidet im schlimmsten Fall wieder allein das Geld – der Besitz – der Besitzer – der Hauptmieter – wer wie was wo wann und warum. (Warum wird meistens unter den Tisch fallen gelassen – weil keiner sich bewusst ist, dass das wichtig sein könnte)

Es sollen echte Gemeinschaften (von mir aus beliebig viele – von mir aus direkt nebeneinander liegend) auf „Augenhöhe“ geschaffen werden – mit Respekt und Vertrauen – statt mit ökonomischen, verbalen und sonstigen Gewalt-Mitteln.

Zufriedenheit:

Im Grunde hilft hier Meditation – um sich bewusst zu werden – was man(n)/Frau EIGENTLICH braucht – und was nicht.

Aber auch die Erfahrung der Selbstwirksamkeit „ich kann etwas“ und des Selbstbewußtsein/Selbstwert „ich habe das Recht auf ein Glückliches Leben mit tiefer Zufriedenheit als Basis“.

Niemand muss sich – für sich selbst – der Mensch als der man geboren wurde – entschuldigen.

Dabei wäre es natürlich wichtig – sich frei und unabhängig zu machen von der Herrschaft fremder Egoismen über das eigene Leben.

Weil wenn man denkt – „der und oder die ist schuld“ – dass ich nicht glücklich bin/sein kann – dass ich nicht das leben leben kann wie ich es möchte – dann gute Nacht 😀 – change it or die stupid.

… i wish you a brave heart 🙂

Es gibt immer eine alternative – aber nicht alle haben den Mut neue Wege zu gehen.

Fred von Allmen, Vipassana Meditationsanleitungen, Anleitung zur Sitzmeditation in 4 Teilen, Deutsch (AD36 / 90er Jahre):

1. Achtsames Gewahrsein: Atem, Körperempfindungen, Geräusche (16 Min. / 7.5 MB)

Links:

http://www.uni-muenster.de/Soziologie/personen/grundmann.shtml

Nachtrag:

Mitbewohner X (Personal-Chef eines gesellschaftlich schädlichen Pharma-Mafia-Unterhmens) hat auf der letzten WG Besprechung (es wird keine weitere geben – die WG ist gescheitert – speziell an ihm und seinem Egoismus „ich hab ja Geld – da brauch ich ja niemanden“) – statt sich für sein unmögliches Verhalten zu entschuldigen (Zewa-Papiere in seinen heiligen Ofen geworfen – uns auf aggressivste Art und Weise antanzen lassen – uns dann als Lügner beschimpft weil keiner es war) – sagte er – er wollte in einer WG leben – konnte sich aber nicht vorstellen dass Menschen anders leben wollen wie Er. (nö – warum auch – es gibt Menschen bei denen ist Küche nicht nur zur Dekoration eines Raumes – sondern wird benutzen – zum selber kochen – nicht kochen lassen!!!

Aber das hat die Mafia nicht nötig – die geht immer Essen – bezahlt andere fürs Kochen.

Es sollte ein Gesetz geben: Für Arschlöcher arbeitet man nicht.

Käme einem Generalstreik gleich.

Das schlimmste: Der TYP hat KEINE FAMILIE, MISCHT SICH IN DAS LEBEN ALLER ANDEREN LAUFEND EIN – REGT SICH WEGEN JEDER KLEINIGKEIT AUF – WEIL ES IHM ZU GUT GEHT, keine echten Probleme hat, zu viel Freizeit und keine eigenen Kinder und (!) gesellschaftlich NICHT engagiert.

VEGETARIER IST ER AUCH NICHT.

EIGENTLICH SOLLTE ER AUS ZIEHEN.

EGOISTISCHE, KURZSICHTIGE, SOZIAL INKOMPETENTE PSYCHOPATHEN ZERSTÖREN ALLES.

In der Hausordnung steht auch nicht – dass man Nachts um 10 keine Kartoffeln mehr kochen darf – trotzdem stellt er (kann nicht schlafen – ohne seine eigenen Psycho-Tabletten) dann einfach den Herd aus.

Das schränkt mich massiv in meiner Freiheit ein.

Wenn ich Nachts Hunger habe – habe ich nachts Hunger. Er hat kein Recht da rein zu pfuschen.

Macht er trotzdem – aus purer Langeweile und Mangel an sonstigem Lebens-Sinn.

Genau: Sein Lebens-Sinn ist anderen auf den Sack zu gehen.

Weil sonst hat er ja keine Freunde – bei der sozialen Inkompetenz auch kein Wunder.

Man muss laufend Diplomatie walten lassen.

Irgendwann ist auch bei mir die Konstruktivität am Ende.

Er ist UNFÄHIG in Gemeinschaft zu leben.

Er hat das wohl auch erkannt – würde sich aber gerne weiterhin in das Leben anderer Einmischen.

Deswegen: Ist es wichtig – dass Menschen die in Gemeinschaft leben – ein gewisses Maß an sozialer Kompetenz (respektvolle Kommunikation, Einfühlungsvermögen, nicht nur an sich denken, rein egoistisch handeln) haben – sonst ist das alles von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Leider gibt ihm das monetär funktionierende Gesellschafts-system des Todes welches alles nach Geld bemisst – auch noch Recht.

Er hat quasi das RECHT / Privileg ein Arschloch zu sein – meint er jedenfalls – stimmt aber nicht.

Arschlöchern gehört klaren Grenzen gesetzt.

Sie müssen lernen – dass Sie nicht alles machen können.

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Da kommt unser Geschmackssinn überhaupt her:

wenn etwas SEHR bitter oder scharf schmeckt, dann ist das ein Warnsignal für Giftigkeit.

„Der Mann hat berichtet, es hat furchtbar bitter geschmeckt. Und er hat es trotzdem gegessen.“ Der 79-Jährige sei bereits am Sonntag an den Folgen der schweren Vergiftung gestorben. Die Frau habe nur eine kleine Menge gegessen. Ein Nachbar soll dem Paar die selbstgezogenen Zucchini geschenkt haben.

Vorsicht, wenn die Zucchini bitter schmeckt

Wenn Zucchini, Gurken und Kürbissuppe bitter schmecken, ist Vorsicht geboten, warnt das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart. Das Gemüse könnte dann die giftige Substanz Cucurbitacin enthalten. „Das ist der erste Fall, den wir im Haus haben“, sagte Chemiedirektorin Maria Roth. Sie untersuchte die Zucchini-Probe aus dem Auflauf.

Der Bitterstoff Cucurbitacin ist aus Kürbisgewächsen wie Gurken und Zucchini eigentlich herausgezüchtet worden. In Einzelfällen können sie durch Rückmutationen und Rückkreuzungen das Gift aber enthalten. Dann löst das Gift die Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt auf. „Das Hauptrisiko liegt im Kleingärtnerbereich, wenn die Gärtner mit eigenen Samen jedes Jahr Zucchini hochziehen“, sagt Pfeufer.

Quelle: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/heidenheim-mann-stirbt-durch-zucchini-mahlzeit-a-1049025.html