Deutschland

Wobei heute vermutlich 1980 ist X-D

der alte Bauerngarten:

Topographie – Bauen und Bewahren: Der Garten (1981)

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/dieter-wieland-topographie-muenchen-100.html

Dieter Wieland (* 16. März 1937[1] in Berlin[2]) ist ein deutscher Dokumentarfilmer und Autor. Wieland setzte sich als einer der ersten Fernsehjournalisten für den Denkmalschutz und für den Erhalt gewachsener Kulturlandschaften ein. Hubert Weinzierl würdigte als Wielands „großes und bleibendes Verdienst“ seinen Beitrag zur Schaffung eines „ganz hohen Umweltbewußtseins“ in Deutschland.[3] Wieland hat vor allem deutlich gemacht, dass Landschaften die „Basis unserer Kultur“ seien.

Arbeitsweise

Wielands Hauptmotivation ist seine „Liebe für Qualität“ in allen Epochen. Es sei daher keine negative Weltsicht, die ihn antreibe, und er sei daher auch kein rückwärtsgewandter Kritiker der Moderne.[3] Gleichwohl kritisieren seine Filme vor allem die Zerstörung alter, gewachsener Strukturen und deren oft gedankenlose Ersetzung durch Neumodisches und qualitativ Minderwertiges; der Blick ist dabei stets auf die Details gerichtet. Die Themen erstrecken sich dabei von der Natur über die Landschaftsgestaltung, Kulturlandschaft bis hin zur Architektur und Gestaltung der Dörfer und Städte. Beispielsweise schildert er, wie im Rahmen der Flurbereinigung, welche auf Ertragssteigerung und eine maschinengerechtere Landwirtschaft abzielt, alte bäuerliche Strukturen (z. B. Hecken) gedankenlos geopfert werden, die einmal mit Absicht und einem bestimmten Nutzen angelegt wurden. Neumodische Trends der Haus- und Gartengestaltung (z. B. Koniferen statt Obst- oder Hausbäume) zerstören nach Wieland das alte, zur Landschaft passende Ortsbild durch einen gleichförmigen Einheitsstil der Dörfer (z. B. durch Abbruch der Jurahäuser im Altmühltal).

Wieland kritisiert nicht grundsätzlich das Neue, sondern das nach seiner Meinung Minderwertige und Unpassende. In der Filmreihe Die große Kunst, ein kleines Haus zu bauen stellt er beispielhaft vor, wie man heute ein modernes, funktionales und zugleich gut aussehendes Haus bauen kann, das sich auch gut in die landschaftliche Umgebung einfügt.

Schon kurz nach der Wende begann Dieter Wieland, erste Bestandsaufnahmen über den Zustand der Landschaften, Parks und die Entwicklung des Städtebaus in der ehemaligen DDR zu drehen. Seine Betrachtungen von Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern, die den Verfall der Bausubstanz ungeschönt zeigten, wurden zu einem teilweise erfolgreichen Rettungsaufruf.

In seinen Filmen ist er selbst selten zu sehen, der Kommentar erfolgt stets als Voice-over. Charakteristisch dabei ist seine ruhige und langsame Sprechweise sowie seine melancholisch klingende Stimme. Durch eine sorgfältige Wortwahl mit teilweise recht drastischen Begriffen sind seine Aussagen jedoch sehr deutlich; beispielsweise spricht er von „Krüppelkoniferen“ und „Jodlerstil“ und bezeichnet eine flurbereinigte Landschaft als „hergerichtet“ und „hingerichtet“.

„Ein Kahlschlag geht durchs Land: Begradigung, Bereinigung, Erschließung, Beschleunigung, Kanalisierung, Neuordnung, Verordnung, Verödung. Das Land wird hergerichtet, abgerichtet, hingerichtet. Am Ende bleibt nur das Korsett des öden Rasters, der Triumph des rechten Winkels: Serienlandschaft. „Neuordnung im ländlichen Raum“, war das die Ordnung, die wir wollten? Eine ausgeräumte, nackte Maschinensteppe, am Reißbrett konstruiert, mit schnurgeraden asphaltierten Wegen. Eine Landschaft ohne Spuren, ohne Geschichte, ohne Namen, ohne Tiere, ohne Baum und ohne jeden Strauch – international. Östliche Kolchosen sehen nicht viel anders aus.“

Dieter Wieland, Grün kaputt, 1983.

Bilanz

Wieland hält die weitgehende Eindämmung der Flurbereinigung für seinen größten Erfolg. Misserfolge seien dagegen viel häufiger hinzunehmen gewesen, neben der Zersiedlung der neuen Bundesländer schmerzt ihn am meisten der Verlust des Altmühltals durch den Main-Donau-Kanal.[3] Zwar seien seit den 1970er-Jahren viele Umwelt- und Denkmalschutzgesetze eingeführt worden, doch die Gegenwehr der Wirtschaftsinteressen erfolgte unter anderem in Form der sogenannten Verwaltungsvereinfachung und den Beschleunigungsgesetzen. Die Planungs- und Entscheidungshoheit wurde an die unteren Behörden (Landrat und Bürgermeister) delegiert, so dass sich heute die Befugnisse der Landesbehörden auf ein Minimum beschränken.[8] Wielands Bilanz bleibt daher skeptisch:

„Da haben wir nichts erreicht. Die Artenvielfalt ist in einer Weise zurückgegangen, das war uns damals gar nicht möglich, uns das in diesen Dimensionen vorzustellen. Die Bodenverdichtung, die Bodenentwertung, die Gülle­massen – das war für uns unvorstellbar. Die Neubaugebiete schauen immer noch so aus, wie damals als ich meine ersten Filme gegen Neubaugebiete gemacht habe.“

Dieter Wieland, 2017.[13]

https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Wieland

Der Mensch fällt oft KEINE bewussten Entscheidungen sindern verhält sich wie ein PingPong-Ball – abhängig von äuseren Einflüssen – in diesem Fall – das Geld.

Ob Schule oder Supermarkt – aus Geldmangel werden sie auf dem Land dicht gemacht.

Selbst in den alten Bundesländern stehen viele Grundschulen, Tankstellen, Tante-Emma läden leer oder werden anderweitig verwendet.

Oder anders formuliert: aus mangelnder Unabhängigkeit vom Geld – denn was hält eine Gemeinde davon ab ihre eigenen „Gutscheine für Kooperation“ zu drucken und die kleinen lokalen Läden und Betriebe zu unterstützen und zu mehr Umsatz zu verhelfen? Vermutlich die sogenannte schein-alternativlosigkeit.

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Eigentlichen DIE Chance für alternative Projekte – wo wieder mehr selbst gemacht wird – statt eingekauft.

Krassestes Beispiel – Polizeiwache wird dicht gemacht und zum Flüchtlingsheim umfunktioniert!!!!

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Na wenn man sich dann nicht sicher fühlt – gute Nacht.

Quelle: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Landleben-Lust-oder-Frust,sendung417758.html

Das wichtigste: Bewusstsein trainieren – lernen bewusste Entscheidungen zu fällen – z.B. mit ACHTSAMKEITSMEDITATION (in your face)

Der PingPong-Ball-Mensch ist unglücklich und wird im schlimmsten Fall durch das Geld in seiner eigenen Entwicklung als Mensch BEHINDERT 😀 (muss man wirklich so sagen).

Deswegen: Sind leider Kinder zum teil monetär reicher (!) Eltern sozial verwahrlost.

Sie kümmern sich mehr mehr um’s Geld/Karriere als um ihre Kinder.

Eine davon: http://schloss-gersdorf.org/konzept/ klingt richtig gut und interessant… viel Erfolg! 🙂 Buy Back the Planet!

Related Links:

La Libertad *Festival* 2017

Seedcamp 3. bis 9. Juli, Festival 10. bis 16. Juli

https://lalibertadfestival.wordpress.com/

http://www.fr.de/rhein-main/freizeit/alternatives-wohnen-marke-eigenbau-a-663265

Laut der Deutschen Bank (die selbst wohl nicht genau weis wieviel faule Kredite in ihrer Bilanz schlummern Scheuble: „Um die Deutsche Bank muss man sich keine Sorgen machen“ – genau dann sollte man anfangen sich sorgen zu machen – wenn ein Finanzminister so etwas sagt) sind 25%+X der aktuellen Boden, Grundstück, Land, Haus-Preise SPEKULATION weil über dem reellen Wert.

Spekulation mit Grund und Boden - Statistik - Chart - Diagramm - 2014 - extremer Anstieg - Die teursten Böden der Welt

Es bahnt sich in Europa / Deutschland eine ähnliche Blase an wie 2008 in USA, mit ähnlichen folgen, Banken-Pleiten, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit.

Die Commerzbank ist teil-verstaatlicht – was heißt das? Sind die Schulden verstaatlicht und die Gewinne privatisiert? Kann das Zocken weiter gehen? Mit „Dingen“ von denen das Überleben von Menschen DIREKT abhängt? (Lebensmittel, Grund & Boden, Wohnraum, Wasser, Energie, Medikamente…)

Themen-Verwandte Links:

Schrebergarten Thüringen

http://www.verband-der-gartenfreunde-gera.de/gaerten.htm

Logo-Weda-Elysia-e.V.

Was bedeutet der Name Weda Elysia?

Weda ist der ursprüngliche, aus dem Nordischen nach Indien überlieferte Begriff für Wissen / Weisheit, welcher heute im Sanskrit auch als Veda bzw. Veden bekannt ist. Dagegen leitet sich Elysia aus dem griechisch stammenden Wort Elysium ab, was soviel bedeutet wie Paradies oder Ort der Seligen. Im Kontext bedeutet so der Name;

„Das Wissen um das Paradies“, bzw. „Die Weisheit, welche ins Paradies führt“.

Quelle: https://web.archive.org/web/20160419100838/http://www.weda-elysia.de/haeufige-fragen

Herzlich Willkommen auf der Weda Elysia Webseite

Weda Elysia bedeutet im Kontext

„Das Wissen für den Ort der Seligen“

Der Weda Elysia e.V. wirkt aktiv an der Realisierung neuer ländlicher Lebensmodelle.

Wir gründen und gestalten das Familienfreundlichste und ökologischste Dorf im Ostharz-Vorland.*

Die Realisierung unserer Familienlandsitz-Siedlung „Weda Elysia“ schafft unmittelbar die optimalen strukturellen Grundbedingungen, damit junge Menschen und Familien mit Kindern, eine langfristige Daseinsvorsorge sehen und erreichen können.
Es ist ebenfalls ein ländliches Lebensmodell, welches auch der älteren Generation bei ihrer Familie, ein würdevolles und erfülltes Leben bis ins hohe Alter ermöglicht.

Hier gestaltet jede Familie ein eigenes Stück Heimatland für Generationen.*

In einer Familienlandsitz-Siedlung leben 100 und mehr Familien in natürlicher und kooperativer Lebensgemeinschaft von Pflanzen, Tieren und Menschen. Jede der Familien, oder Menschen die eine Familie gründen, leben mit ihren Kindern auf einem etwa 1 Hektar (10.000 m²) großen Familienlandsitz.*

Es ist ein Dorf, das seine Acker-, Wald-, Wasser- und Gemeinschaftsflächen rational und sinnvoll in eine naturkonforme Struktur wandelt. Die Siedlungsgemeinschaft strebt den höchst möglichen Grad wirtschaftlicher Autonomie und Beständigkeit des Ökosystems an.*

Hier im schönen Ostharz-Vorland siedeln wir in dieser Lebensweise*

Als Forschungs- und Pilotprojekt realisieren wir unser Vorhaben ohne staatliche Subventionen und machen unser Wissen für die Allgemeinheit über diese Website und Workshops nutzbar. Details der Siedlungsplanung findet ihr unter Die Siedlung und Der Landsitz.

          Jetzt liegt unser Fokus auf den ersten 5-10 Hektar Land mit denen wir beginnen.                                       Von diesem Land aus wächst unsere Familienlandsitz-Siedlung Weda Elysia Stück für Stück.*

* Erklärung: Ein Wunsch soll immer so formuliert werden als ob das Gewünschte schon erhalten wurde. (Siehe auch Beschreibung elementaler Bilder in den Anastasia Büchern)

tl_files/bilder/Zitate und Bilder/familie.png„Wähle dir zunächst einen Ort auf der Erde aus, der dir in vieler Hinsicht geeignet erscheint, einen Ort, an dem du leben möchtest und von dem du dir vorstellen kannst, dass auch deine Kinder dort leben wollen. Noch deine Urenkel werden dir dafür dankbar sein. Das Klima an diesem Ort soll für dich angenehm sein. Dort nimm dir einen Hektar Land. Suche das Land gut aus, denn diese Entscheidung soll für Jahrhunderte gelten.“ Anastasia

Mehr über die Anastasia-Bücher findest Du hier.

Eine Videoanimation erklärt die einfache Idee der Familienlandsitz nach Anastasia in 10 Minuten

Screenshot der Website im Jahre 2016:

wedy-elysia.de - screenshot website

Kontakt:

Weda Elysia e.V.

           38889 freie Grundgemeinde Wienrode, Ginsterkopf 6


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https://tollense-lebenspark.info/

Willkommen

Diese Seite dient dem Austausch über das Projekt “Tollense Lebenspark” in Alt Rehse. Das im Jahre 2006 gegründete Projekt ist am Ende angekommen.

Das Grundstücksunternehmen Tollense GmbH & Co. KG ist insolvent und die Gläubiger und Bürgen des Projekts sind schwer enttäuscht und fühlen sich zu Recht betrogen.

Viele Menschen würden in das Projekt zurückkehren oder dieses unterstützen, wenn die energetische Grundlage für ein wirkliches Miteinander hergestellt ist – auch der Grundstückseigentümer ist zu einem Neuanfang bereit.

Diese Webseite dient als Informationsseite für betroffene Bewohner, Gläuber, Bürgen und Kritiker und soll bewirken, dass ein neues und wirklich solidarisches Zukunftskonzept entstehen kann, dass transparent und demokratisch sowie regional eingebunden sein wird.

das Team von tollense-lebenspark.info

Stand des Projektes 2015.02: Finanzielle Probleme inklusive Sabotageakt – Was kann man lernen vom Drama? – das Aus vom Traum vom selbstbestimmten und nachhaltigen Leben?

Systemkritische Banken werden vom Staat gerettet – nicht aber ein Ökodorf – auch wenn es zur Deeskalation der Scheere Arm vs Reich beiträgt.

Der Park ist nach langem Gezerre zwischen den Brüdern Christoph und Bernhard Wallner und dem Alteigentümer zwar nun wieder frei, befindet sich aber momentan in einem tiefen Winterschlaf.

Nur Herbert, Cosmo, Eva, Rudolph, Stefan und Johanna leben zur Zeit noch im und am Park. Eine Gemeinschaft sind sie nicht.

Es gibt zur Zeit keinen Geschäftsbetrieb, Wasser, Strom und Heizung sind größtenteils abgestellt. Der Alteigentümer bietet das Grundstück erneut zum Kauf an.

Aktueller Stand – die Entwicklung im Jahr 2014-2015:
Eine Zwangsversteigerung im Frühjahr 2014, die durch die GLS-Bank in Bochum aufgrund ausbleibender Kreditrückzahlungen initiiert wurde, konnte durch die Investorin Gabriele Wahl-Multerer mittels minimal verzinstem Kredit an den Alteigentümer verhindert werden.

Dieser löste mit diesem auf ein Jahr Laufzeit begrenzten Darlehen sämtliche Verbindlichkeiten, die auf dem Grundstück lasteten, ab.

Dies waren alle Kredite der beteiligten Banken, unbezahlte Grundsteuer und Versicherungsbeiträge. Frau Wahl-Multerer erhielt im Gegenzug ein Grundpfandrecht und eine Kaufoption, die im Frühjahr 2015 ausläuft.

Auch gründete sie die „Park am See GmbH“, die 45 Prozent der geplanten Investitionskosten in Höhe von drei Millionen Euro an Fördermitteln zur Sanierung des Seminar- und Tagungsareals beantragte und auch bewilligt bekam.

Der Wert des 64 ha großen Grundstückes inklusive der zwanzig Gebäude wird laut eines Gutachtens mit 2,5 Millionen Euro bewertet.

Im Frühjahr 2014 stellte das Finanzamt Waren einen Antrag auf Insolvenzeröffnung über das Vermögen der Tollense GmbH & Co. KG.

Im Herbst eröffnete das Amtsgericht Neubrandenburg aufgrund des Gutachtens von RA Frau Müller in Templin die Insolvenz und bestellte Frau Müller auch zur
Insolvenzverwalterin.

Zeitgleich brachte der Alteigentümer eine Räumungsklage gegen die Käuferin des Parks, die Tollense GmbH & Co. KG (Geschäftsführer Christoph Wallner, zur Zeit in Privatinsolvenz) und gegen die Betreiberfirma, die Lebenspark GmbH & Co. KG (Geschäftsführer Bernhard Wallner, zur Zeit ebenfalls in Privatinsolvenz), auf den Weg.

Nach zwei zähen Gerichtsverhandlungen und fehlender Kooperationsbereitschaft der beiden Geschäftsführer entschied im Herbst 2014 der zuständige Richter am Landgericht Neubrandenburg für eine Räumung des Parks.

Gegen dieses Urteil erhob Bernhard Wallner Widerspruch und blockierte somit weiter das Parkgelände und einen Neubeginn.

Durch Fristversäumnis an Weihnachten 2014 lief dieser Widerspruch jedoch ins Leere und das Räumungsurteil ging in die Vollstreckung. Dem kamen die Brüder Wallner und die verbliebenen Bewohner aus deren Umfeld zuvor, indem sie bis Mitte Januar freiwillig das Gelände verließen – nicht ohne nahezu alle beweglichen Wirtschaftsgüter mitzunehmen.

Was ist mit der Lebenspark GmbH & Co. KG?

Auch die Gläubiger der Betreiberfirma, der Lebenspark GmbH & Co. KG, werden in letzter Konsequenz ein zweites Insolvenzverfahren einleiten müssen, (das erste Insolvenzverfahren auf Antrag des Finanzamtes Waren wurde durch Zahlung der Schulden abgewendet) um herauszufinden, wo die jahrelangen Einnahmen aus dem Seminarbetrieb wirklich geblieben sind.

Die Lebenspark GmbH & Co. KG als Pächter der Gebäude hat aufgrund einer Mietminderung von 95 Prozent so gut wie keine Pacht an die Eigentümerin, die Tollense GmbH & Co. KG bezahlt.

Auch ein Darlehen von 86.000,- Euro der Tollense GmbH & Co. KG. an die Lebenspark GmbH & Co. KG wurde bis heute nicht zurückbezahlt, mitunter ein Darlehen der Lebenspark GmbH & Co. KG an Christoph Wallner in Höhe von 86.000,- € (?!) ebenfalls nicht zurück bezahlt wurde und Christoph Wallner sich in Privatinsolvenz befindet.

Was ist mit den Bürgen? Die Bürgen des noch vakanten GLS-Bürgschaftsdarlehens in Höhe von 298.000 Euro werden wohl doch noch durch die GLS-Bank in die Pflicht genommen, wenn die Verhandlungen am 10. Februar zwischen Bürgenvertretern und der GLS-Bank hinsichtlich eines annehmbaren Kompromisses scheitern sollten.

Wir werden die Bürgen hierzu gesondert informieren.

Was ist mit den Darlehensgebern?
Die meisten Darlehensgeber werden leider auf ihren Darlehensforderungen sitzen bleiben.

Einerseits, weil das Insolvenzverfahren über die Tollense GmbH & Co. KG keine nennenswerte Masse hervorbringen wird und, wen wundert es noch, die Insolvenzverwalter viele der Forderungen der Darlehensgeber aus formalen Gründen nicht anerkennen.

Verpasste Chance – Genossenschaft:

Traurig ist die Tatsache, dass eine Initiative damaliger Gemeinschaftsmitglieder und Darlehensgeber im Jahr 2011 den Versuch unternahm, die Finanzierung und das Projekt Tollense Lebenspark über die Gründung einer Genossenschaft zu retten, aber an unlauteren Einzelinteressen scheiterten.

Nicht ohne Grund, wie wir heute wissen, denn Transparenz, eine der Tugenden einer Genossenschaft, war nicht erwünscht.

Es hat nicht viel gefehlt und das Projekt hätte durch die Übernahme in eine Genossenschaft fortgeführt werden können, denn die Satzung stand und nahezu alle damaligen Gemeinschaftsmitglieder waren bereit im Sinne eines Neuanfangs zu handeln.

Bis auf Bernhard Wallner, der, wie wir heute wissen, nie wirklich eine Genossenschaft wollte und die Genossenschaftsgründung schließlich zu Fall brachte.

Auch Christoph Wallner trägt eine große Mitverantwortung am Scheitern der geplanten Genossenschaft, denn er konnte, oder wollte sich leider nicht gegenüber seinem Bruder durchsetzen.

In eigener Sache:
Nach zwei erfolglosen Unterlassungsbegehren der Brüder Wallner an meine Person gerichtet, die das Ziel hatten, die Wahrheit über die eigentlichen Ursachen des Scheiterns des Projektes zu unterdrücken, wird es im Falle eines erneuten Versuches die Offenlegung der Wahrheit und die Meinungsfreiheit per Unterlassungsbegehren zu beschneiden, definitiv eine Auseinandersetzung und eine Klärung vor Gericht geben.

Eine neue Chance für eine Gemeinschaft im Park ist da:
Was wäre nun zu tun, um einen Neustart für den Park als lokales Paradies für eine neu zu gründende Gemeinschaft in Gang zu bringen?

Die Gründung einer lokalen Genossenschaft und einer Stiftung, ähnlich dem Modell der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof e.G., ist auch für den Schlosspark in Alt Rehse ein gangbarer und realistischer Weg.

Ein „Wir-Prozess“ unterstützt durch das Beratungsteam der Tempelhof Gemeinschaft wäre ein Anfang und wurde durch Gabriele Wahl-Multerer auch schon angeschoben.

Gabriele formulierte ihre Erfahrungen des letzten Jahres in einer Mail an mich vor kurzem folgendermaßen: „Ich bin, was die Gemeinschaftsfähigkeit von Menschen betrifft, nach diesem Jahr intensiver Erfahrungen desillusioniert.

Es gibt den treffenden Spruch „Wir sitzen alle in einem Boot – die einen auf dem Sonnendeck, die anderen rudern.“

Ich habe definitiv keine Lust mehr, für andere die Kohlen aus dem Feuer zu holen.

Leute, die auf einen Guru warten, dem sie folgen dürfen, und sich weder mit Eigenverantwortung noch mit Eigeninitiative belasten wollen, meide ich.“

Können und wollen wir Gabriele beweisen, dass es diese Menschen gibt, die sich mit Eigeninitiative und Eigenverantwortung für den Neustart einer Gemeinschaft in Alt Rehse einsetzen und auch in der Lage sind, die finanziellen Mittel aufzubringen?

Ihr seid herzlich willkommen mitzuwirken an einem Projekt, das die Fehler des ersten Versuches nicht wiederholen will und wird und statt dessen im Geiste von Selbstverantwortung und Transparenz Gestalt annehmen soll.

Ein langjähriger Bewohner des Tollense Lebensparks hat sich bereit erklärt, ernsthafte Anfragen zu beantworten und die ersten Schritte zu koordinieren.

Anfragen per eMail bitte an: tollenseÄTseinPUNKTde

Screenshots aus obigem Video:

Dr Wolfgang Köpp ehemaliger Bürgermeister Author Dorfchronist Alt Rehse - tollense-lebenspark.info Lehmofen tollense-lebenspark.info Prof Dr Mathhias Grundmann Gemeinschaftsforscher Uni Münster tollense-lebenspark.info tollense-lebenspark.info Gemeinschaftssitzung Torben Gutknecht FÖJ tollense-lebenspark.info vlcsnap-2016-08-21-13h30m03s697