man_as_tribe

Menschen sind „Rudeltiere“, Sie leben und arbeiten normalerweise immer in irgendeiner Form von Gemeinschaft. (ausser Sie leben in einem Wohnblock für sich oder in Patagonien als Aussteiger)

Manfred Spitzer (Hirnforscher Uni Ulm) sagt:

Wer immerzu an Geld denkt – wird einsam. Einsamkeit ist so ziemlich das Gegenteil von Glück.

Leben in Gemeinschaft erfordert Einsatz / Engagement und (ganz essentiell) soziale Kompetenzen wie Ehrlichkeit, Vertrauen und Kommunikation, Qualitäten die oft in unserer aktuellen #DeathEconomy nicht oder nicht ausreichend gelehrt und (vor)gelebt werden.

Der Vorteil einer Gemeinschaft: Synergien und Teilen ermöglichen ein Ressourcen-effizienteres Leben und damit ein verantwortungsvollen Umgang mit den endlichen Ressourcen.

“Sharing-Economy” d.h. nicht jeder muss alles besitzen was “man so braucht”, sonder sondern jeder bestitzt nur einen Teil und macht diesen den anderen (welche nach einer Schulung / Anleitung möglichst verantwortungsvoll damit umgehen) zugänglich.

Eine Auto oder eine Bohrmaschine steht z.B. 99% der Zeit seines „Lebens“ herum.

Keine Firma würde sich so eine Maschine kaufen.

Bei Verschlechterung der Sache muss natürlich (gemeinschaftlich?) Schadensersatz geleistet werden.

Nachteil eines Lebens in Gemeinschaft ist die Komplexität.

Es gibt quasi unendliche Gestaltungsmöglichkeiten und nicht alle sind gleich gut.

Es geht darum wenigstens Grobe Gerechtigkeit zu organisieren. (z.B. mittels Engagement-Transparenz via Strichliste)

Dabei sollte klar sein, dass alles was das Vertrauen zerstört auch die Gemeinschaft zerstört (Stehlen oder beschädigen einer geliehenen Sache).

Auf dem Gebiet der Gemeinschaftsbildung muss noch viel Forschungsarbeit geleistet werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.