Niemand und nichts ist Perfekt.

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Aber wer sich nicht auf die Reise begibt, kann auch nirgendwo ankommen.

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Kein Menschen gemachtes System kann jemals perfekt sein, weil Menschen keine perfekten Wesen sind.

Deswegen ist es das Recht und die Pflicht eines JEDEN alle Systeme kritisch zu hinterfragen und völlig legitim an besseren Alternativen zu arbeiten.

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Eine Möglichkeit: Anastasia inspiriert leben – in Deutschland noch graue Theorie – in Russland schon über 200 Siedlungen.

Meist gibt man sich aber mit 99%tiger Perfektion zufrieden.

Wer mit dem aktuellen System und seinem Leben darin zufrieden ist, braucht nicht mehr weiter lesen.

Nachhaltigkeit leben

Das mit dem „Überleben“ hat die Industrie ganz gut gelöst.

Nur hat das System keine Nachhaltigkeit.

Also wird die nächste Herausforderung der nächsten 10-50 Jahre darin bestehen, zu lernen nachhaltig zu überleben.

D.h. im Gleichgewicht mit der Natur zu leben.

Sich selbst als Mensch mit seinem Lebensstiel in das Natur-Gegebene Gleichgewicht einzubetten, ohne es aus dem Gleichgewicht zu bringen.

„Unsere Art zu Leben ist nicht mehr zukunftsfähig – wir leben auf Kosten der Zukunft – sind in der Vergangenheit geflüchtet in die Verschuldung.“ (Alois Glück)

„Prozess der Wachstumsgesellschaft hat uns viel gebracht, Höher, Schneller, Weiter führt uns nicht raus. Es geht darum Wirtschaftsweisen und Lebensweisen zu entwickeln die dauerhaft tragfähig sind. Nur möglich mit einer anderen Kultur der Verantwortlichkeit.

Woher nimmt ein Volk die Kraft, sich so zu verhalten, wie Eltern die um der Zukunft ihrer Kinder willen auf das ein oder andere verzichten?

In einer Mentalität: Ich mache nur was mir nützt, kann ich keine Nachhaltigkeit realisieren.“

Wald in Thüringen

Was, wenn jeder 500m2 hätte wo er/sie sein Ding machen kann und anbauen kann was er/sie will.

Jeder könnte eine kleine beheizbare Hütte, Bauwagen, TinyHome oder Earthship für seine Privatsphäre haben.

Zwischen den Bauten und kleinen Gärten gibt es große Gemeinschaftsgärten und Space-for-Socializing, z.B. eine (Freiluft?) Bar oder einen Brunnen, um sich zu treffen, die sozialen Kompetenzen zu üben und sich als Gemeinschaft von gleichberechtigten Individuen zu organisieren.

Mittelalter

In Thüringen ein spezielles Thema 😀

Das Mittelalter ist in Thüringen noch lange NICHT vorbei, es gibt viele Mittelaltermärkte etc. pp. auf denen auch moderne Hilfsmittel wie IPhones mit ziemlicher sicherheit ihre Anwendung finden.

Nur was ich und vermutlich keiner möchte: Zurück in’s Mittelalter.

Davon spreche ich auch nicht, wenn ich das Thema „Minimalismus Leben“ oder „Nachhaltigkeit Leben“ anspreche.

Man darf ruhig die modernen Mittel nutzen, so lange diese Hilfsmittel:

  1. möglichst nachhaltig produziert wurden (regional, unter verwendung nachwachsender Rohstoffe, erneuerbarer Energien)
  2. möglichst hoch-qualitativ produziert wurden (so dass diese in 10-30-50-100 jahren immer noch funktionieren (wie das mit einigen Oldtimer-Autos der Fall ist… klar Wartung braucht das Ding schon) und man es nur ein mal kaufen muss (dann ist es tatsächlich eine Investition und kein Konsum) und es sogar seinen Kindern vererben kann)
  3. so produziert ist, dass es sich möglichst leicht und kostengünstig reparieren lässt, man lernen kann, es selbst zu reparieren/warten. (viele Geräte und auch Autos sind leider „geplante Obsoleszenz“ d.h. so konstruiert dass diese nach der Garantie kaputt gehen/Sollbruchstellen haben (Beispiel Duschschlauch) und nicht einfach reparierbar sind, leider.)

Jeden Euro den Du in deine eigene Unabhängigkeit vom ausbeuterischen Geldsystem und von den großen Monopolen dieser Welt investierst, ist gut angelegt.

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Zusammen leben auf Augenhöhe – als Teil der Natur – die wir immer schon waren.

Das heißt für mich: Gleiche Rechte für alle.

Das muss das Ziel sein. Es darf nicht passieren, dass Macht-Geile (die es leider überall gibt) Menschen das Projekt zur Diktatur umbauen und alle „unangenehmen“ Geister vor die Türe setzen/heraus mobben.

Es muss möglich sein, sich mit unterschiedlichen Einkommen auf einen gemeinsamen Standard zu einigen.

Es geht nicht (bei allem Respekt der individuellen Freiheit gegenüber), dass einer seinen kompletten Garten (500m2) mit einem Pool zukleistert und gar kein Interesse hat, an einer nachhaltigen Lebensführung und kein Interesse hat sich selbst zu versorgen, Gemüse anzubauen, weil er sich die ganze „Hilfe“ ja einfach kaufen kann.

Das ist nicht der Sinn. Die große Gesellschaft – nochmal neu – mit all ihren Problemen – im kleinen nachzubauen. Falls das passiert – (weil Arschlöcher immer versuchen ihren Willen mit aller Gewalt durch zusetzten) hat die Gemeinschaft als ganzes versagt und gehört aufgelöst/neu gegründet (ohne Diktator-Arschloch).

„Wer ko der ko“ ist kein guter Leitspruch. Weil es zum Wettrüsten aufruft – wer den größeren Panzer/mehr Geld hat, hat IMMER vorfahrt? Hat mehr zu sagen? Das ist alles aber keine Zivilisation.

Finanzierung / Freikaufen aus dem aktuellen System der Ausbeutung – ohne Um-Fair-Teilung von GRUND UND BODEN wird es nicht gehen.

Erste Möglichkeit 1) Freikaufen durch ZINSLOSE (!) Kredite.

Es muss möglich sein, Kredite (GLS Bank?, KFW?, Smava?) bis 10.000€ auch an Hartz4 Empfänger zu organisieren, damit Sie sich entsprechend vom System/der Matrix des privaten Grundbesitzes frei kaufen können.

So verlangt es (scheinbar) das kapitalistische Regelbuch. (noch, aktuell, leider)

Optimal wäre natürlich ein zinsloser Kredit-Geber aus der Familie, welcher nicht gleich mit Enteignung droht, sollte mal eine Rate nicht sofort überwiesen werden.

Möglichkeit 2) Einfach machen.

Das haben sich die Spanier von Marinaleda auch gedacht – warum kassiert der Adel Agrar-Subventions-Millionen fürs faktische „NICHTS TUN“ mit ihrem Land – und andere besitzen kein Land – und sind arbeitslos – müssen abwandern für Jobs – jedes Jahr.

 

Keep it simple – small and independent

Das Ökodorf sollte MAXIMAL 50 Bewohner umfassen. (Kinder gelten genauso als Bewohner wie „Erwachsene“ :-D)

Ab einem Alter von 16 möchten die Kinder evtl. sogar ihre eigene „Scholle“ das sollte auch ermöglchbar sein, Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu lernen aber trotzdem in einer führsorglichen Gemeinde eingebettet zu sein, welche wiederum in die Natur eingebettet ist, wäre gut.

Sollten es mehr werden, wäre es besser einen Ableger zu bilden/bauen.

Denn je größer die Struktur, desto komplizierter die Verwaltung und direkte Demokratie / Entscheidungen bei dem jeder gehört wird werden schwierig.

Effizienz ist nicht alles

Man wird sagen: Umso größer umso effizienter. Ja, aber: Effizienz ist nicht alles. Effizienz bedeutet Monokultur. Monokultur bedeutet erhöhte Instabilität eines Ökosystems. (Alles hängt mit allem zusammen – wir sehen nur nicht wie.)

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Weil Effizienz wie in dieser Grafik von Bernard Lietaer dargestellt, auch zu Instabilität führen kann. (man bedenke einfach was passiert, wenn Deutschland kein Erdöl mehr bekäme… und die Russen uns auch nicht mehr mögen, deshalb auch kein Erdgas mehr bekommt.)

Also nochmal wenn Ökodörfer zu groß werden, dann mag das effizient sein, aber es werden oft wie in Tempelhof oder Sieben-Linden „Räte“ gewählt… und ratet mal was dann passiert?

Die Gleiche Scheiße im Kleinen wie im Großen (Bundestag).

Wenn man Vertrauen und Verantwortung abgibt, taucht diese nicht wieder auf.

Außerdem: Man kann keine wirklichen Freundschaften und Vertrauensverhältnisse mit mehr als 50 Personen pflegen, geschweige denn sich ihre Namen oder Geburtstage merken.

Es wird alles unpersönlich und anonym.

Viele meinen sogar, dass bei 25 „Schluss“ für eine Öko-Zelle sein sollte, aber es soll nicht aufhören, sondern sich fortpflanzen, in separaten, voneinander unabhängigen (Wasser, Strom, Essen) Zellen, welche im Abstand 200m-500m sich ansiedeln dürfen.

Leider ist auch davon aus zu gehen, dass in einer Gruppe von 10 mindestens 2 sind die sich nicht „riechen“ können d.h. sich aus irgend welchen Gründen nicht verstehen.

D.h. in einer Gruppe von 50 sind das schon 10 Leute, evtl. doch ein wenig zu viel.

Man kann dann diese „Nachbarschaften“ besuchen, sich austauschen, sich unterschiedlich entwickeln und voneinander lernen. Das ist auch Biodiversität, welche zur Stabilität des ganzen beitragen dürfte.

Man kann vergleichen und sagen: „Diese Nachbarschaft macht es besser… lasst es uns auch so machen, oder wenn das nicht auf positives Feedback stößt (warum auch immer) kann man Mitgliedschaft in der Nachbarschaft beantragen, welche einem besser gefällt, oder: Eine neue Gründen.“

Transparenz und Privatsphäre

Bevor Geld in das afrikanische Dorf kam – waren die Eingänge aller Hütten zur Dorfmitte hin offen einsehbar.

D.h. jeder konnte sehen, was der andere gefangen hatte und wie er es zubereitete.

Aus Mangel an Kühlschränken konnten Sie die Antilope nicht konservieren und mussten sowieso teilen.

Mit dem Geld kamen die Kühlschränke und die Eingänge zu den Hütten wurden von der Dorfmitte weg gedreht.

Die Transparenz ging damit verloren. Das Teilen vermutlich auch. Viele Aspekte des sozialen Zusammenlebens verschlechterten sich. Die Gerüchte küche kochte über. „Was macht der wohl bloß in seiner Hütte? Nimmt der Drogen?“ 😀 Ihr kennt die Problematik, wenn man seine Nachbarn nicht kennt, nicht kennen muss, weil man ja so unabhängig und selbständig ist, Geld sei dank.

Natürlich hat auch jeder das Recht auf Privatsphäre – weswegen das Konzept – auf den 500m2 die Dein sind darfst Du machen was Du willst, wie Du willst, wann Du willst… so lange es ein rücksichtsvoller, respektvoller Umgang bleibt.

Nicht jeder hört gerne Techno und auch nicht die ganze Nacht.

Gewisse Transparenz walten zu lassen, wäre gut, weil es einfach die Gerüchte-Küche vermeidet und das „nacheinander schauen“ am Wohl des anderen interessiert zu sein, eigentlich auch zu einer funktionierenden Gemeinschaft dazu gehört.

Aber natürlich muss es auch Rückzugsmöglichkeiten geben, wo man mal allein sein kann das ist auch legitim.

Das gute an dem Konzept: Kleine eigene Scholle plus Gemeinschaftsgärten ist genau das – dass man die Menge an „Socializing“ selbst bestimmen kann.

TEAM heißt nicht „Toll Ein Anderer Machts“ – hier kann Transparenz auch helfen:

Eine einfache Strichliste (ja etwas Zettel-kram aber geht noch) zeigt allen, wer wieviel, wo gemacht hat, so dass wenigstens eine grobe Gerechtigkeit bei der Verteilung der Arbeit herrscht.

An Gerechtigkeit sollte allen gelegen sein.

Sicherheit

Ja auch dieser Aspekt soll nicht unbeleuchtet bleiben.

Es ist für ein gewisses Maß an Sicherheit zu sorgen. Egal ob beim Bau (Arbeitssicherheit, Handschuhe, zugeben wenn man etwas nicht kann, noch nie gemacht hat) oder beim Betrieb des Ökodorfs.

z.B. dass keine gewalttätigen Übergriffe entstehen können, weil jeder überall einsehen kann.

Man muss vermutlich auch damit rechnen, dass nicht alle dieses „Hippi“ artige Leben gut finden.

Seien es die Wutrentner oder andere radikale Gruppen.

Auch hier muss sich Gedanken gemacht werden, was man tut, wenn es zu einem Zwischenfall kommen sollte, wie man reagiert.

Des weiteren gibt es überall Diebe, vor allem im „Osten“ können die Leute scheinbar ALLES brauchen.

D.h. man sollte evtl. nicht in Luxus-Güter investieren und seinen Besitz zur schau stellen oder damit jedem erzählen man hätte einen Goldbarren im Keller liegen.

Fahrräder gehören abgeschlossen an etwas, was man nicht einfach abbauen kann (Holzpfosten ist keine gute Idee).

Man muss leider davon ausgehen, dass wenn Dinge längere Zeit unbeobachtet „herumliegen“ sich selbst aufräumen. (je nach Metall-Preis)

NOCH EIN GANZ WICHTIGER PUNKT: NICHT JEDER DER VORGIBT ÖKODORF-KOMPATIBEL ZU SEIN, IST ES TATSÄCHLICH, MANCHE SIND EINFACH AUF DER SUCHE NACH WOHNRAUM, s.h. „Soziale-Projekte und Mafia-Assis“.

Soziale Kompetenz

ist auch wichtig, ohne diese macht das zusammen leben und arbeiten vermutlich keinen Spaß und im schlimmsten Fall wird es zu einem „nebeneinander her leben“, das kann man auch in einem Wohnblock in der Großstadt. Das war nicht die Idee.

Zur sozialen Kompetenz gehören folgende Fähigkeiten:

  • Kommunikation (Wenn Du kritisieren möchtest, sag zuerst etwas positives)
  • Vergebung lernen (Hass ist nicht nachhaltig)
  • Hilfsbereitschaft
  • Mitgefühl und Einfühlungsvermögen (darüber soll man meditieren, wenn man erleuchtet werden will, sagt der Dalailama)
  • Bewußtsein
  • soziales Feingespühr
  • Taktgefühl
  • Rücksichtnahme (nicht jeder kann alles gleich gut, ist gleich geübt)
  • Lernfähigkeit und Bereitschaft sich selbst weiter zu entwickeln
  • Das Gegenteil von Ignoranz und Egoismus
  • Bedingungslose Liebe (d.h. jemand annehmen wie er ist)

Sich in der Mitte treffen

Für mich ganz ganz wichtig: Treffpunkte in der Mitte zwischen den „Schollen“.

Das fand ich in SiebenLinden zum Beispiel toll – Sie haben ihre eigene Bar – ein super Treffpunkt für Jung und Alt nach 20.00 Uhr 🙂

Sie haben sogar einen eigenen Tanzboden und einen Tischkicker wo ich das größte und längste Tischkicker-Turnier meines Lebens gespielt habe 😀 (bis zum Viertel-Finale war ich dabei).

Desweiteren MUSS es Gemeinschaftsgärten geben – wo man gemeinschaftlich die eigene Selbstversorung plant und an geht.

Dort wäre es gut wenn sich wirklich alle irgendwie einbringen.

Klar die jüngeren mit der körperlich besseren Verfassung werden vermutlich mehr leisten wie die älteren, die dafür vom eigenen Rabarber evtl. einen tollen Kuchen backen können 🙂

Ich habe in Bolivien gemeinschaftlich einen Garten bewirtschaftet und es hat einfach nur Spaß gemacht gemeinsam etwas zu „wuppen“.

Es ist auch so: 500m2 sind etwas knapp um sich 100%tig selbst zu versorgen 😉

Man spricht davon (noch graue Theorie) dass man 1000m2 bräuchte um eine Person tatsächlich 100%tig autark zu ernähren.

Also: Auf gehts. Open the Door. Get engaged. It should be easy.

Nachhaltig im Einklang mit und durch die Natur leben

reconnect with Nature

renature your lifestyle

Ich prophezeie, dass die Anzahl an Hartz4-Beziehern und der Menschen mit psychischen Stöhrungen 2016/2017 explodieren wird.

Dazu nehmen wir noch junge, männliche, gewaltbereite ebenfalls arbeitslose Zuwanderer aus Fern-Ost und wir bekommen einen wunderbaren gesellschaftlich explosiven Cocktail.

JEDER sollte das RECHT auf einen Ökodorf-Platz und 500m2 Land haben – wirksames Mittel zur DE-ESKALATION

Erbsen aussaht 2016

Eigentlich ist es ein Witz.

Jeder m2 auf diesem Planeten wird von irgend jemand aus irgend welchen Gründen als „Besitz“ beansprucht.

Das ist natürlich Quatsch.

Dieser Planet gehört allen. Mit allem was darauf ist. Könnte man die Luft und die Sonne privatisieren – Sie würden es tun. Nur um Macht auszuüben und Mitmenschen zu versklaven.

Jetzt haben wir aber das Problem, dass nur „Banken“ neues Geld schöpfen dürfen in dem Sie Kredite vergeben.

D.h. „Privatisierung“ und „Grundbesitz“ und „Kapitalmärkte“ sind das aktuelle System.

d.h. man müsste neue Systeme entwickeln, welche diese Obsolet machen, oder sich irgendwie von diesen frei kaufen.

Wenn das nicht geht hilft eigentlich nur noch „Occupy“ wie z.B. in einem Projekt in Spanien (Marinaleda) erfolgreich. Dort wurden viele Hektar Land von einer Großgrundbesitzerin (Prinzessin von Alba) einfach brach liegen gelassen, während die Menschen darum weder Arbeit noch Land hatten.

Die Prinzessin wurde durch EU-Agrar-Subventionen immer reicher vom nichts tun.

Der Bürgermeister von Marinaleda konnte das nicht länger ertragen und hat einfach einen Teil ihres Landes besetzt.

Nach 10 Jahren Streiterei hat sich der Staat eingeschaltet und einen Teil übereignet (kostenlos) und einen Teil mussten die Gemeine Marinaleda zu einem fairen Preis – abkaufen.

So könnte doch auch Weltweit eine Um-Fair-Teilung statt finden oder?

Ich fordere den Staat und alle (finanziell in Bedrängnis gekommenen) Gemeinden dazu auf, die Gründung von Ökodörfern zu unterstützen.

Denen Gemeinden welche es (noch) wirtschaftlich gut geht, werden derartigen Projekten der Veränderung zur Nachhaltigkeit eher kritisch und ablehnend gegenüber stehen.

Es sollte in jeder Gemeinde das Interesse da sein, dass Menschen nachhaltig und selbständig überleben können und evtl. immer weniger von staatlicher Unterstützung abhängig sind.

Doch evtl. möchte man das gar nicht. Die Unabhängigkeit des Menschen vom Geld, welches  gesellschaftlich gesehen schon längst über Gott steht und man merkt: Das ist auch nicht die (nachhaltige) Lösung.

Weil wie die Indianer schon wußten: „Könnt ihr denn mit der Erde tun, was ihr wollt, nur weil der rote Mann ein Stück Papier unterzeichnet und es dem weißen Manne gibt? Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen? Könnt ihr die Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getötet ist?“

http://www.humanistische-aktion.de/seattle.htm

Noch mehr schlaue Indianer Zitate:

„Wir wissen, was der weiße Mann eines Tages erst entdecken wird. Unser Großer Geist ist derselbe Gott. Denkt nicht, daß ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt. Denn das könnt ihr nie. Der Große Geist ist der Gott aller Menschen, des Roten und des Weißen Mannes. Dem Großen Geist ist diese Erde kostbar. Die Erde zu verletzen heißt Gott zu verachten.“
((Chief Seattle 1854, zugeschickt von Regine)

Sinnvolle Arbeit

Es klingt vielleicht seltsam, aber auch Hartz4-Empfänger möchten einer sinnvollen Arbeit nach gehen.

Es gibt ihnen Selbstwert Gefühl, welches der Kapital-Markt ihnen genommen hat, weil ihr „Markt-Wert“ scheinbar gering sei.

Sich selbst weiter entwickeln

Natürlich ist es auch so, dass Menschen unterschiedlich belastbar sind und nicht jeder immer gleich gut geschlafen hat.

Es gibt Menschen mit psychischen Problemen welche weit in die Kindheit hinein reichen und ja auch mit Drogen kann man sein Gehirn nachhaltig verändern. (nicht immer zum positiven)

Mit Meditation wie Vipassana/Achtsamkeits-Meditation, kann man allerdings sein Gehirn wieder neu verdrahten.

Einfach mal über 2 Wochen jeden Tag 10min Zeit nehmen für diese Anleitung:

http://fredvonallmen.ch/xs_daten/Vortraege_Fred/Vipassana_Anleitungen/1._Anleitung_Vipassana.mp3

Mirror/Backup: http://generation-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/2013/10/Fred-von-Allmen-1._Anleitung_Vipassana.mp3

… und Du wirst ein anderer sein. Dein Bewußtsein wird sich vergrößern. Du wirst Dir mehr Dingen bewußt. Du wirst besser auf deinen Körper hören können und wissen, was er braucht und was Dich wirklich (dauerhaft) glücklich machen kann.

Mehr vom gleichen Author: http://fredvonallmen.ch/de-Audio-Video-Vortraege-Dharma-Vortraege

Evtl. sind wir nur in diesem Leben um uns selbst weiter zu entwickeln. Nicht mehr und nicht weniger.

Wollen wir eine zukunftsfähige Gesellschaft sein und etwas positives wachsen sehen?

If you can not change the Matrix. Get out of the Matrix.

Jetzt oder nie.

„Wir sollten die Natur respektieren, als ob unser Überleben davon abhängt, denn das tut es.“ Sylvia Earle, Meeresbiologin, Ozeanologin
Interessiert?

Kontaktieren Sie uns info@ökodorf-gründen.de oder einen Kommentar verfassen. DANKE! 🙂